Der Adel bemühte sich, seine Stadtwohnsitze möglichst nahe der kaiserlichen Burg zu errichten.
Nach Wien kamen mit den Habsburgern nicht nur deutsche Herren, sondern auch Spanier, Portugiesen, Ungarn, Italiener, Tschechen.
Im 19. Jahrhundert stiegen immer mehr Bürgerliche in den Adel auf, der, teilweise verarmt, sich durch bürgerliches Geld neuen Glanz verschaffte.
Heute gibt es nur mehr wenige Palais, die sich noch im Eigentum adeliger Familien befinden. Die meisten Palais sind längst in die Hände von Banken, Staat oder Kaufleuten gekommen, die sich oft mit grossem Einsatz bemühen, die schöne alte Bausubstanz liebevoll vor dem Verfall zu retten und für zukünftige Generationen zu bewahren.