Die Kaisergruft

Die Begräbnisstätte der Habsburger wurde 1633 von Kaiser Matthias und seiner Gemahlin Anna gestiftet und dient seither den Habsburgern als Begräbnisstätte. Sie wird von Kapuziner Patres betreut und deshalb auch Kapuzinergruft genannt. Hier sind 150 Personen beigesetzt, darunter 12 Kaiser und 17 Kaiserinnen. Die Särge sind sehr unterschiedlich ausgeführt, so ist der prachtvolle, reich geschmückte Doppelsarg für Maria Theresia und ihren Gemahl von enormer Größe. In starkem Gegensatz dazu steht der schlichte Sarg ihres Sohnes Josephs II. 2016 jährt sich der Todestag von Kaiser Franz Joseph zum 100. Mal, er ruht zwischen seiner Gemahlin Kaiserin Elisabeth (Sisi) und Kronprinz Rudolf. 
Das letzte „Erbbegräbnis“ fand am 16. Juli 2011 statt, als Dr. Otto Habsburg-Lothringen, der Sohn des letzten österreichischen Kaisers, hier zusammen mit seiner Gattin beigesetzt wurde.