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Das neue Buch von Anna Ehrlich zur Religionsgeschichte Österreichs ist im März 2009 bei Amalthea Verlag bereits erschienen.
ISBN-13: 978-3-85002-682-6


Wir bieten Ihnen dazu einen Stadtspaziergang durch die Wiener Religionsgeschichte an, dieser kann privat gebucht werden.

Zusätzlich haben wir speziell für Sie eine ganz ungewöhnliche Führung ausgearbeitet:
Der "Da-Vinci-Code" in Wien
Aus dem Inhalt des Buches:

Mithras, der Stiertöter
Einen Mühlstein um den Hals
Vom Galgen zum Altar
Markgraf Abraham und Judeisapta
Die Ketzer müssen brennen
Der Inquisitor Petrus Zwicker
Die Babenberger als Kreuzfahrer
Die Hussiten in Österreich
Die Geserah
Bischof Desperatus
Konversion aus Liebe
Vom Auslaufen und Wallfahrten
Die Salzburger Exulanten
Kryptoprotestantismus und Transmigration
Die Toleranzgesetzgebung Kaiser Josephs II.
Der Papst in Wien
Vom Heiligen Reich zur Heiligen Allianz
Die Los-von-Rom-Bewegung
Für Kaiser, Gott und Vaterland
Die Kirche und der Ständestaat
Kardinal Innitzer und der Anschluss
Der Widerstand der Zeugen Jehovas
Religionen heute

In diesem Buch beschäftigt sich die Autorin aus überkonfessioneller und unpolitischer Sicht mit dem Glauben der Österreicher im Laufe der Geschichte und mit den Auseinandersetzungen, in die sie sich aus religiösen Gründen verstrickten.
Die katholische Kirche ging nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches ein Bündnis mit den Franken ein, bei deren Eroberungszügen dem Schwert das Kreuz als Mittel zur Macht folgte. Dies war der Beginn der engen Verknüpfung von Staat und Kirche, die nicht isoliert von der europäischen Gesamtentwicklung betrachtet werden kann. Die kirchliche Machtfülle rief von jeher eine gewisse Kritik hervor, immer wieder wurde beim Volk der Ruf nach Rückkehr zum Urchristentum laut. Neben der Amtskirche bestehende religiöse Strömungen wurden jedoch stets grausam unterdrückt, wobei die Inquisition für das Verfahren, der Staat aber für das Urteil und die Vollstreckung zuständig war. Es gelang jedoch nie, die „Häresien“ völlig auszurotten, bis schließlich die Reformation ihren Siegeszug antrat. Da die Habsburger jedoch die katholische Kirche als Garanten ihrer eigenen Macht ansahen, stellten sie sich in deren Dienst, bis ihr Maria Theresia und deren Sohn Kaiser Josef II. die Flügel beschnitten.
Seit dessen Toleranzgesetzgebung wird – mit Ausnahme der nationalsozialistischen Periode  - in unserem Land niemand mehr vom Staat wegen seiner Religion verfolgt oder zu einem bestimmten Glauben gezwungen, wenn es auch immer wieder zu Benachteiligungen einzelner Gruppen aus religiösen Gründen kam. Ein Mangel an Information führt in der öffentlichen Meinung jedoch stets zu mangelnder Toleranz. Dieses Buch wurde geschrieben, um historische Hintergründe zu erläutern und dafür zu danken, dass das Menschenrecht auf freie Religionsausübung heute verfassungsmäßig jedem Bewohner dieses Landes zusteht und durchsetzbar ist.