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Wir schlendern vom Stephansdom aus durch die Innenstadt und genießen die Stimmung auf den weihnachtlich beleuchteten Straßen und Plätzen, wobei Sie allerlei über die Advent- und Weihnachtszeit erfahren.
Heute können wir uns das Weihnachtsfest in Wien ohne Christbäume gar nicht mehr vorstellen. Wir erzählen Ihnen, woher der Brauch stammt und wie er 1814 eingeführt wurde und sich rasch durchsetzte. Heutzutage werden alljährlich in Österreich über 2 Millionen Christbäume aufgestellt, Tannen, Fichten, aber auch Plastikbäume.
Die Sitte, Weihnachten am 24. Dezember als andächtiges Familienfest mit Bescherung und beleuchtetem Tannenbaum zu begehen, wurde erst um die Mitte des 18. Jahrhunderts allgemein üblich. Bis zur Biedermeier-Zeit war Weihnachten ein öffentliches Fest, vor der Christmette ging man nicht in sich, sondern aus, und feierte lautstark unter Musikbegleitung, ähnlich wie das noch jetzt in einigen südlichen Ländern der Fall ist.
Weit älter war der Brauch, die Andreasnacht (19. November) und die Thomasnacht (20. Dezember) zu feiern. Was es damit für eine Bewandtnis hatte, sei im Voraus nicht verraten. Unverheiratete Frauen wird dies aber besonders interessieren: „Bettlade, ich tritt dich, / Heiliger Thomas, ich bitt’ dich, lass mir erscheinen / den Herzgeliebten meinen“.
Vom Graben aus geht es weiter zur Freyung, dort machen wir einen kurzen Besuch auf dem stimmungsvollen kleinen Weihnachtsmarkt, wo geschmackvolle Geschenkartikel verkauft werden. Unsere Gabentische werden auch heuer wieder voll werden. Wir erzählen, wann und wie im Alten Wien die Geschenke verteilt wurden, und was Frau Holle damit zu tun hat. Dann geht es weiter zum traditionellen Christkindlmarkt vor dem Wiener Rathaus, wo die Führung beim großen Christbaum ausklingt.

Wiener Weihnachtsspaziergang
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