Vom Wiener Schmäh
Ein Sprachkurs für Wiener und Wienbesucher
Eine heitere Führung durch den Wiener Dialekt und die Welt der nicht ganz feinen Leute, denen wir ihn verdanken.
Zuerst einmal eine kleine Einführung in Kultur und Sprache des "Kleinen Sachers" (= Würstelstand), bevor wir zum städtebaulicher Greuel namens Karlsplatz weitergehen. Jede Epoche setzte sich seine Verschönerung zum Ziel, jede hinterliess nur ein oder zwei Bauten, die ihn noch grässlicher machten.
Er war schon immer von merkwürdiger Anziehungskraft auf Menschen, die am Rande der Gesellschaft standen oder aus der Gesellschaft herausgefallen waren. Auch heute noch sehen Sie da manches, was man lieber nicht sehen möchte: Subkultur pur.

Der Wienfluss war vor seiner Regulierung ein Fluss mit Weihern und Inseln, die zum Teil verbaut waren. Das Starhembergische Freihaus enthielt sogar ein Theater, davor entwickelte sich ein Markt.

Der Dichter Chiavacci hat die "Frau Sopherl vom Naschmarkt" nicht ganz frei erfunden. Auf Märkten und in Theatersälen wurde fleissig zur Entwicklung des Dialekts beigetragen. Praktische "Sprachübungen" machen den Gast zu "Wahlwiener" und den Wiener zum "Sprachforscher". In Wien gibt es auch eine eigene Gaunersprache mit Wurzeln, die bis ins 13. Jahrhundert ins jiddische Polen zurückgehen.

Treffpunkt: Albertinaplatz Mitte, Mahnmal, liegende Figur.
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