Hexen Wien, Henker Wien, Moerder, Hexen, Henker, Wien Fuehrung, Anna Ehrlich, Wien Spaziergaenge Mörder, Hexen, Henker - Strafrechtsgeschichte von Wien
Mörder, Hexen, Henker
Justitia Viennensis
Schuld und Sühne, Gefängnisse, Hinrichtungsstätten. Mordfälle von historischer Bedeutung.
Strafrechtsgeschichte von Wien.


Treffpunkt 1., Albertinaplatz Mitte, Mahnmal,liegende Figur.
Termine: siehe Termineseite.

Sondertermine für Erwachsene (D, E) und Schulklassen jederzeit möglich. Für die 7. bis 11. Schulstufe empfehlen wir unsere "Light"-Version.
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Die Führung durch die Wiener Strafrechtsgeschichte beginnt am  Mahnmal gegen Faschismus, das drastisch zeigt, dass sich das Recht sehr wohl auch in den Dienst des Unrechts stellt.  Nach der Einleitung geht es  weiter zum Lobkowitzplatz, einer ehemaligen Hinrichtungsstätte, wo 1408 ein Wiener Bürgermeister geköpft wurde. Die Augustinermönche im benachbarten Kloster fühlten sich dabei sehr durch den  Lärm der Schaulustigen in ihrer Andacht gestört.

Vorbei am Haus der grössten Massenmörderin aller Zeiten geht es dann zu einem der Plätze, wo einmal ein Pranger zum Vollzug von Ehrenstrafen stand, einer  beliebten Volksbelustigung - ausser für den Delinquenten. Der "zuständige" Henker wohnte innerhalb der Stadtmauern im Gefängnis in der Rauhensteingasse, dessen  Keller jahrhundertelang der Folter dienten. Von dort  folgt man dem letzten Weg der armen Sünder, bis der Steffl zu sehen ist, vor dessen Tor sie  Busse tun mussten.

Etwas später kommt man zum Hohen Markt, dem alten Sitz des Gerichts, wo vor dem alten Sitz des Gerichts, der Schranne,  bis 1700 zahlreiche Hinrichtungen stattfanden. 1421 wurden die Wiener Juden zum Opfer der Justiz, am Judenplatz erzählt eine lateinische Inschrift davon. Schliesslich geht es am Hexenhaus vorbei zum Platz Am Hof, der früheren Massenhinrichtungsstätte, wo die Führung endet.

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