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Mörder, Hexen, Henker
Justitia Viennensis
Strafrechtsgeschichte von Wien, Altstadtspaziergang und Bildmaterial.

Für Schulklassen eigene leichtverständliche Version möglich.
Treffpunkt: Wien 1, Albertinaplatz Mitte, Mahnmal.
Das Mahnmal gegen Faschismus zeigt drastisch, dass sich das Recht sehr wohl auch in den Dienst des Unrechts stellt. In Wien geschah dies zum letzten Mal 1938 - 1945.

Es geht weiter zum Lobkowitzplatz, einer ehemaligen Hinrichtungsstätte, wo ein Wiener Bürgermeister geköpft wurde. Die Augustinermönche im benachbarten Kloster fühlten sich sehr dadurch gestört.

Vorbei am Haus der Massenmörderin geht es zu einem der Plätze, wo einmal ein Pranger stand. Ehrenstrafen waren Strafe und Volksbelustigung zugleich.

Der Wiener Henker wohnte in der Rauhensteingasse, wo die Untersuchungshäftlinge gefoltert wurden. Dann folgt man dem Weg der armen Sünder, bis der Steffl zu sehen ist.

Etwas später kommt man zum Sitz des Gerichts in alter Zeit. Auch auf diesem Platz fanden einst zahlreiche Hinrichtungen statt, der Galgen befand sich in der Mitte des Platzes.

Opfer der Justiz im Jahre 1421 waren die Wiener Juden, eine merkwürdige Tafel auf dem Judenplatz erzählt davon. Es geht weiter am Hexenhaus vorbei zum Platz Am Hof, der früheren Massenhinrichtungsstätte, wo die Führung endet.
Schuld und Sühne, Gefängnisse, Hinrichtungsstätten. Mordfälle von historischer Bedeutung.

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