Lipizzaner und Hofburg
Besuch der Kaiserappartements der Hofburg und des Morgentrainings der weltberühmten "Weissen Hengste".
(Wenn kein Morgentraining stattfindet, werden Räumlichkeiten der Reitschule bzw. das Lipizzanermuseum geführt.
Diese Führung ist vor allem für "Wienanfänger" und Schulklassen bestimmt, die aus Zeitgründen an einem einzigen Vormittag die Höhepunkte der Hofburg erleben möchten.
Eventuell kann ein Besuch in Schatzkammer oder Nationalbíbliothek auch noch eingeplant werden.
Thema: Turnierwesen und Geschichte der Reitkunst.
Führung in der Hof-, Jagd- und Rüstkammer und dem Lipizzanermuseum.
Anhand der ausgestellten Harnische und Waffen wird erklärt, wie eine Ritterrüstung beschaffen war, welche Arten es gab, wie sie anzulegen war.
Die grossen Feste bei Hof erforderten die verschiedensten Rüstungsarten, denn es gab verschiedene Arten von Turnieren zu bestehen: die Rennen und Stechen oder die Kolbenturniere hoch zu Ross, die Turniere zu Fuss, die Maskenturniere. Die Reitkunst und ihr noch vorhandenes Zubehör richtete sich nach den Erfordernissen der Turniere selbst dann noch, als sich diese längst überlebt hatten. Über England und die Jagd wurde die Reikunst später reformiert.
In Wien hielt sich bis heute die Hohe Schule, seit dem 18. Jahrhundert am Kaiserhof zu Repräsentationszwecken üblich. Die Lipizzaner zeigen immer noch, welche Übungen im 19. Jahrhundert am Wiener Hof üblich waren.